Dadurch, – dass Geld einen von allen Menschen gekannten, anerkannten, unparteiischen und durch das Recht gesicherten Wertmasstab zur Verfügung stellt, wird der Tauschverkehr – nämlich das Aufeinanderzugehen von Personen in der Absicht, eigene Güter zu abzugeben und im Gegenzug Waren und Dienstleitungen eines Partners zu erwerben – in höchstem Masse vereinfacht; – und ein Preis als leicht erkennbares Knappheitssignal bildet sich heraus. – Der möglichst einfache, bequeme und zügige Austausch von Waren und Dienstleistungen verschafft aber jedem Menschen die zu seinem Leben und Überleben notwendigen Güter. Denn – alle sind zur Aufrechterhaltung ihres Lebens zwanghaft auf dauernden, wiederholten Güterverbrauch angewiesen; und – daher ist die Bereitstellung von Gütern für alle Menschen auch das Ziel des Wirtschaftens (“consumption is the sole end and purpose of all production” [Adam Smith, 1723-1790]), was allzu oft in Vergessenheit gerät. – Die Geldabschaffung und der Ersatz des Geldes durch von wem auch immer bestellte menschliche Platzanweiser wäre daher in jedem Fall ein Rückschritt. – Siehe Geldabschaffung, Äquivalenzprinzip, Geldfunktionen, Geldzeichen, Symboltheorie, Wettbewerb.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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