FIMA-Fazilität

Die FIMA-Fazilität der Federal Reserve stellt ausländischen Währungsbehörden in Krisenfällen US-Dollar-Liquidität zur Verfügung. Sie wurde 2020 geschaffen und soll verhindern, dass ausländische Behörden zur Beschaffung von US-Dollar ihre auf Dollar lautenden Sicherheiten am Markt veräußern müssen. Damit kann die Fazilität Liquiditätsengpässe abfedern und potenziell destabilisierende Notverkäufe von Wertpapieren vermeiden. Der Bericht nennt sie im Zusammenhang mit Devisenmarktinterventionen und einer möglichen Nutzung durch das japanische Finanzministerium.

Quelle: http://www.gerhardmerk.de, Monatsbericht – August 2026 , 20.08.2026 , PDF-S. 82. https://www.gerhardmerk.de/Monatsbericht---August-2026.pdf.

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „FIMA-Fazilität“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/fima-fazilitat/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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