Erstrundeneffekt eines Energiepreisschocks

Erstrundeneffekte eines Energiepreisschocks umfassen dessen direkte und indirekte Auswirkungen auf die Verbraucherpreise. Direkte Effekte betreffen die im Verbraucherpreisindex enthaltenen Energiepreise selbst. Indirekte Effekte entstehen durch die Weitergabe höherer Energiekosten an andere Waren und Dienstleistungen entlang der Produktions- und Vertriebsketten. Sind diese Wirkungen nach einer gewissen Zeit über die betroffenen Komponenten weitergegeben, sollte sich die Inflationsrate nach Darstellung des Berichts grundsätzlich wieder normalisieren, sofern keine zusätzlichen Zweitrundeneffekte auftreten.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Juni 2026 , 18.06.2026 , PDF-S. 28. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/998608/referenceDoc/64e67324481c1983aed9dbd415327e5e.

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Erstrundeneffekt eines Energiepreisschocks“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/erstrundeneffekt-eines-energiepreisschocks/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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