Einkommensmotiv (income motive)

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In der älteren Literatur oft sehr breite Darlegungen dazu, dass – ein durchschnittlicher Privathaushalt in der Regel an einem einzigen Termin Zahlungen für geleistete Arbeit (Gehalt, Salär) in Empfang nimmt, – er dieses Geld dann innert eines Monats für die nötigen Beschaffungen verausgaben und – deswegen eine Überbrückungskasse (bridgeover box) anlegen muss. – Durch das Aufkommen der Karten sind diese Überlegungen weitgehend gegenstandslos geworden. Trotzdem finden sich auch noch in Lehrbüchern neueren Datums weitschweifige, seitenlange Darlegungen zum so definierten Einkommensmotiv. – Siehe Eventual-Kasse, Geschäftsmotiv, Vorsichtsmotiv.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Einkommensmotiv (income motive)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/einkommensmotiv-income-motive/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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