Devisenhandel, computerisierter (computerised forex [= foreign exchange] trading)

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Geschäfte in ausländischen Zahlungsmitteln gesamthaft bzw. vor allem beim Währungspaar EUR/USD, die nur von entsprechend programmierten Computern ausgelöst werden. Diese suchen gleichzeitig fortlaufend alle Handelsplattformen – Devisenbörsen, Interbankenmarkt in Devisen, Over-The-Counter-Options – der ganzen Welt rund um die Uhr auf kleine Preisunterschiede (ticks; Ticks) hin ab. Gegebenenfalls lösen sie, im Takt von Bruchteilen von Sekunden, entsprechende Kauf- und Verkaufssignale aus, um aus den Kursunterschieden einen Gewinn zu erzielen. Im Frühjahr 2011 ereignete sich etwa fünfzig Prozent des Devisenhandels weltweit auf diesem Wege.– Siehe Algorithmic Trading, Bid-askSpread, Daytrading, Hochfrequenzhandel, Market Trading, Quote-Stuffing-Taktik, SellPlus-Order.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Devisenhandel, computerisierter (computerised forex [= foreign exchange] trading)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/devisenhandel-computerisierter-computerised-forex-foreign-exchange-trading/ (Stand: 15.10.2022).

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