BNE-Eigenmittel

BNE-Eigenmittel sind Beiträge der EU-Mitgliedstaaten, deren Höhe sich an ihrem Bruttonationaleinkommen orientiert. Sie bilden den größten Einnahmeposten des EU-Haushalts und erfüllen eine Ausgleichsfunktion: Ihr Umfang wird so angepasst, dass die veranschlagten Einnahmen und Ausgaben des EU-Haushalts übereinstimmen. Wegen dieser Restfinanzierungsfunktion und der Orientierung an der jeweiligen Wirtschaftskraft gelten sie im Bericht als vergleichsweise einfache und transparente Grundlage der EU-Finanzierung.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Oktober 2025 , 16.10.2025 , PDF-S. 21. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/966566/referenceDoc/cdbe77c12deff13d3cf07f01032df69d.

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „BNE-Eigenmittel“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/bne-eigenmittel/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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