Bei einem System fester Wechselkurse – wie das WKM II – sind die Zentralbanken verpflichtet, den Kurs der Währung zu sichern, sobald er eine obere oder untere, vertraglich festgelegte Grenze erreicht. Innert dieser Bandbreiten bildet sich der Wechselkurs nach den Knappheitsverhältnissen auf dem Markt (actual scarcity conditions). Je weiter die Bandbreite ist, desto mehr nähert sich das System den freien Wechselkursen. – Siehe China-Währung, Wechselkurs. – Vgl. historische und aktuelle Werte in dem vierteljährlich erscheinendem Heft “Devisenkursstatistik” der Deutschen Bundesbank; dort auch die jeweiligen Anmerkungen im Anhang beachten.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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