Wenn nicht anders definiert, so meint man damit den Verkauf eines Anteils eigener Aktien (treasury shares) in eine hauptsächlich zu diesem Zweck gegründete Tochterfirma (the selling of treasury shares in a subsidiary; this often is preceded by the actual creation of the subsidiary). Nach dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich aus dem Jahr 1998 dürfen Unternehmen höchstens zehn Prozent eigener Aktien erwerben. Eigene Aktien müssen in der Bilanz für sich ausgewiesen und bei der Berechnung von Kennzahlen vom Eigenkapital abgezogen werden. Eine Ausgliederung zur Umgehung dieser Vorschriften ist nicht zulässig. – Soweit eine Ausgliederung bei Instituten geschieht, ist im Regelfall darüber hinaus die Zustimmung der Aufsichtsbehörde einzuholen.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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