Von der EZB als europäische Bankenaufsicht durchgeführte Bewertung der Bankbilanzen auf einer einheitlichen Grundlage. Hierbei wird die Beschaffenheit der Bankaktiva auf den Prüfstand gestellt. Vor allem wird geklärt, inwieweit die Bewertung der Aktiva und Sicherheiten angemessen ist, und ob die damit zusammenhängenden Rückstellungen ausreichend sind. Der AQR geht regelmassig eine aufsichtliche Risikobewertung voraus, bei der die bankgeschäftlichen Hauptrisiken – in erster Linie Liquidität, Verschuldungsgrad (equity gearing) und Refinanzierungsbedingungen – begutachtet werden. Diesen Schritten folgt ein Stresstest, mit dem die Widerstandsfähigkeit der Bankbilanzen bei Stressszenarien untersucht wird. Alle drei Schritte greifen eng ineinander. Dazu hat die EZB im März 2014 ein eigenes Handbuch herausgegeben. – Siehe Aktiva, illiquide, Bilanztricks, staatliche, Comprehensive Assessment, Crash, Erfüllung, Emerging Markets, Extremereignis, negatives, Granularität, Grosskredite, Herfindahl-Hirschman-Index, Klumprisiko, Konzentrationsrisiko, Kreditverbriefung, Liquiditätskrisenplan, Liquiditätsmanagement, Mindestanforderungen an das Risikomanagement, Panikverkäufe, Preisänderungen, gleichlaufende, Risikogewichtung, Risikokontrolle, Risiko-Messverfahren, Risk Reporting, Risikoüberwachung, gegliederte, Schock-Bewältigung, monetäre, System Securities Watch Application, Vertrauens-Hypertrophie.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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