Anpassungsdruck (pressure to adapt)

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In Bezug auf den Finanzmarkt der Zwang – der Marktteilnehmer und vor allem der Banken – der Zentralbanken und der Aufsichtsbehörden sowie auch – der verschiedenen Gesetzgeber, sich rasch auf veränderte Gegebenheiten (changing market conditions) einstellen zu müssen, um Schädigungen der Gesamtwirtschaft (damages to the national economy) zu abzuwenden. Im Zuge der Subprime-Krise, der sich anschliessenden Finanzkrise und der in diese einmündenden Staatsschuldenkrise wurde auf dem Finanzsektor soviel wie auf keinem anderen Gebiet unternommen, um den Markt mit dem Ziel zu regulieren, die nötigen Anpassungen zu erreichen. – In Bezug auf die Eurozone der Einfluss der Gemeinschaft auf Mitglieder, die laufend gegen den Stabilitäts- und Wachstumspakt verstossen. – Siehe Krisenpeitsche, Schuldendroge, Südfront. – Vgl. Finanzstabilitätsbericht 2012, S. 25 ff. (Anpassungsdruck der Banken; Massnahmen der Politik), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Januar 2014, S. 80 ff. (Anpassungsprozesse in der Eurozone; Übersicht).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Anpassungsdruck (pressure to adapt)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/anpassungsdruck-pressure-to-adapt/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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