Strategischer Investor

Als strategische oder langfristig orientierte Investoren gelten im Bericht Anlegergruppen, deren Wertpapierbestände typischerweise nicht dem frei handelbaren Streubesitz zugerechnet werden. Dazu zählen Versicherungen und Pensionsfonds, weil sie langlaufenden Verpflichtungen entsprechend laufende Vermögenswerte gegenüberstellen und regulatorisch nur innerhalb enger Mandate investieren. Auch öffentliche Investoren wie Zentralbanken gehören dazu, sofern sie Papiere regelmäßig bis zur Endfälligkeit halten. Entscheidend ist somit die dauerhafte Halteorientierung, nicht allein die institutionelle Bezeichnung.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Mai 2026 , 21.05.2026 , PDF-S. 82. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/994554/referenceDoc/1848f70c0a75eca85670941b7b2518f9.

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Strategischer Investor“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/strategischer-investor/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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