Zentralbankgeld ist eine Verbindlichkeit der Zentralbank und frei von Kredit- und Liquiditätsrisiken. Für die breite Öffentlichkeit steht es bislang vor allem als Bargeld zur Verfügung; der digitale Euro soll eine weitere Zugangsform schaffen. Zentralbankgeld bildet einen öffentlichen Anker des Geldsystems, weil private Geldformen wie Bankeinlagen jederzeit zum gleichen Nennwert in Zentralbankgeld umgetauscht werden können. Diese Konvertibilität unterstützt die Einheitlichkeit des Geldes, obwohl im Zahlungsverkehr unterschiedliche öffentliche und private Geldformen verwendet werden.
Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – März 2026 , 26.03.2026 , PDF-S. 59. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/988542/referenceDoc/5895ae7b0fe2b871ce74372e4895eede.
Monetary Timeline
Zentralbankgeld
Historische Entwicklung auf Basis von 4 analysierten Bundesbank-Berichten.
Häufigkeit über die Zeit
Die Nennhäufigkeit ist eine KI-gestützte analytische Kennzahl pro Bericht und keine philologische Volltextzählung.
Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com