Sachwertanleihen (real value securities)

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Besondere Art indexierter Emissionen, wobei der Gläubiger dem Schuldner Geld leiht gegen die Verpflichtung, bei Fälligkeit in Menge und Qualität festgelegte Sachwerte zurückzuerhalten. Auch die Verzinsung wird in dem entsprechenden Sachwert vereinbart. In Deutschland waren solche Papiere während der Inflationszeit ab 1923 eingeführt (Kohleanleihen, Kalianleihen, Getreideanleihen). – Siehe Anleihe, warenbezogene, Roggenanleihe, Salinenscheine.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
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Laufende Anleiherendite

\[r_{lauf}=\frac{C}{P}\cdot100\]

Die laufende Verzinsung einer Anleihe bezogen auf ihren Marktpreis berechnen.

Variablen: C jährlicher Kupon; P aktueller Anleihekurs.

Anwendung: Für einen schnellen Renditevergleich ohne Kursgewinn und Laufzeiteffekt.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Sachwertanleihen (real value securities)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/sachwertanleihen-real-value-securities/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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