Währungsschlange (currency snake)

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Vom Ministerrat der EU 1972 vereinbarter Verbund europäischer Währungen, die untereinander nur noch um ± 2,25 Prozent schwanken durften. Eine gleichgerichtete Stabilitätspolitik sollte dieses Ziel absichern. Das festgelegte Wechselkursverhältnis zwischen den Partnern wurde auch nach Freigabe des Wechselkurses gegenüber dem USD im März 1973 beibehalten. – Freilich erwies sich die Währungsschlange als zu schwach angesichts unterschiedlicher Bemühungen um binnenwirtschaftliche Stabilität bei den einzelnen Mitgliedern. Nur Deutschland, Dänemark und die Benelux-Länder verblieben in der Schlange. Anfang 1979 wurde diese durch das EWS abgelöst. – Siehe Europäisches Währungssystem, Wechselkursmechanismus II.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Währungsschlange (currency snake)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/wahrungsschlange-currency-snake/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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