Kompositions-Effekt (composition effect)

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Die Tatsache, dass sich Preisänderungen – wie etwa bei Mineralölprodukten – in denjenigen Güterkörben stärker niederschlagen, bei denen das preisveränderte Gut ein verhältnismässig hohes Gewicht hat. – Vor allem zur Erklärung der Unterschiede in der Preisentwicklung einzelner Länder innert des Eurolandes beim Harmonisierten Verbraucherpreis-Index ist diese Erscheinung sehr wichtig und wird von der EZB besonders ins Auge gefasst. – Siehe Erdöl-Inflation, Inflation, gefühlte, Inflationsdifferenzen, Metall-Inflation, Qualitätsänderungen, Preisindex der Lebenshaltung, Preisstreuung, Reizschwelle, Substitutionsverhalten, Wechselkurs-Effekt, realer.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Kompositions-Effekt (composition effect)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/kompositions-effekt-composition-effect/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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