Auf der Passivseite der Bankbilanz stehende Posten, die – einer Bank gewöhnlich dauerhaft zur Verfügung stehen und – die im Zeitablauf keinen allzu grossen Veränderungen unterworfen sind. Hierzu zählen Sichteinlagen und Spareinlagen von Privathaushalten; deren Höhe erfahrungsgemäss weniger von der Zyklik bestimmt. Indessen lässt sich mit diesen vornehmlich beständigen Einlageformen kein schnelles Wachstum der Bilanzsumme durch grosszügige Kreditvergabe bewerkstelligen. In Phasen des Booms mit starker Kreditnachfrage greifen daher die Banken auf Mittel zurück, die kurzfristig im Inland oder Ausland beschafft, aber unter Umständen auch wieder kurzfristig abgezogen werden können. – Die nachweisbaren starken Schwankungen der Nicht-Kern-Einlagen (non-core deposits) bieten ein Erklärungsgrund für die Anfälligkeit der Banken im Konjunkturzyklus. – Siehe Bodensatz, Depositen, Fristentransformation, Kreditzyklus, Kreditklemme, Krisen-Vorschatten, Prozyklizität, Wirtschaftsindikatoren, wichtige, Zyklik.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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