Im engeren Sinne die Banken, Versicherungen und Kapitalverwaltungsgesellschaften in einem Staat oder einem Wirtschaftsgebiet wie die EU. – In weiterem Sinne werden auch – alle der Geschäftsvermittlung (arrangement of transactions) dienenden Einrichtungen (Handelsplätze wie Börsen), – Unternehmen, die Hilfsdienste leisten (etwa Bargeldbearbeiter oder Internetdienste, die Kurse der Öffentlichkeit vermitteln) sowie manchmal gar auch – Bildungsstätten für die Angestellten mit eingeschlossen. Bei entsprechenden Statistiken ist daher jeweils sehr genau auf die begriffliche Abgrenzung zu achten. – In Deutschland waren Ende 2012 knapp über drei Prozent aller Arbeitnehmer im Finanzsektor tätig; das sind mehr als in der Autoindustrie und auch mehr als im Maschinenbau. – Siehe Finanzbranche, Finanzindustrie, Finanzplatz, Finanzsystem, Finanzwelt, Kreditvermittlungsplattform, Strukturkonservativismus. – Vgl. Jahresbericht 2004 der BaFin, S. 26 (ausführliche Übersicht, bis 1999 zurückreichend), Jahresbericht 2009 der BaFin, S. 33 (detaillierte Übersicht 2000 bis 2009) sowie den jeweiligen Jahresbericht der BaFin, Kapitel “Wirtschaftliches Umfeld” mit der jeweils aktualisierten Übersicht.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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