Erzeugerpreise, industrielle (industrial producer prices)

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Abgabepreise der Industrie ohne Einrechnung der Transportkosten für alle von der Industrie – ohne Baugewerbe – auf den heimischen Märkten abgesetzten Produkte. Von der EZB in ihren Berichten ausgewiesen und im Rahmen des Zwei-Säulen-Prinzips beobachtet. Denn binnenwirtschaftliche betrachtet liefern die industriellen Erzeugerpreise Hinweise auf einen sich entlang der Erzeugerkette allfällig aufbauenden Inflationsschub, der sich am Ende auf den HVPI auswirkt. Aussenwirtschaftlich gesehen sagen die industriellen Erzeugerpreise etwas über die Wettbewerbsfähigkeit aus. – Siehe Arbeitsmarkt-Flexibilität, Balassa-Index, EWUSprengsatz, Fabrikpreis, Fiskalpakt, Haushalts-Kennziffern, Strukturwandel, Terms of Trade, Ungleichgewichte, EWU-interne Unit-Value-Relation. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom April 2013, S. 41 ff. (Grundsätzlicher; Übersichten, aufgeschlüsselt nach Mitgliedsländern der Eurozone; Beurteilung der Ergebnisse).

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Erzeugerpreise, industrielle (industrial producer prices)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/erzeugerpreise-industrielle-industrial-producer-prices/ (Stand: 15.10.2022).

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