Erwartungen (expectations)

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Allgemein: gegenwärtige – also heutige – Vorstellungen über inskünftige Marktverhältnisse. Für die Geldpolitik vor allem bezüglich der Inflationserwartungen von äusserst wichtiger Bedeutung. – Siehe Bewertbarkeit, Codewörter, Daten, weiche, Erhebung fachlicher Prognostiker, Gleichgewichtsmodelle, dynamischstochastische, Inflation, Kobra-Effekt, Minderschätzung künftiger Bedürfnisse, Risiko, Trendhandel, Vorhersagen, Sparquote, Vorschatten-Effekte, Zinserwartungen. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom April 2006, S. 29, Monatsbericht der EZB vom Mai 2009, S. 79 ff. (lehrbuchmässige Darstellung; viele Übersichten; Vergleich mit den Gegebenheiten in den USA; Möglichkeiten der Zentralbank, auf Erwartungen einzuwirken), Monatsbericht der EZB vom Januar 2011, S. 51 ff. (Möglichkeiten, die Erwartungen statistisch zu erfassen; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom Januar 2014, S. 59 ff. (die Kenntnis der Erwartungen sind für die Geldpolitik unerlässlich; durch die Erhebung fachlicher Prognostiker gewinnt die EZB wichtige Einsichten).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Erwartungen (expectations)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/erwartungen-expectations/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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