ESG-Risiken sind Risiken aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. In der Bankenaufsicht gelten sie nicht als eigenständige zusätzliche Risikoklasse, sondern als Treiber klassischer Risikoarten wie Kredit-, Marktpreis- oder operationeller Risiken. Banken sollen daher untersuchen,…
Aktualisiert 21. August 2026
Ein unechter Kreditkartenkredit ist die vorübergehende Stundung von Forderungen, die innerhalb einer Kreditkarten-Abrechnungsperiode entstehen. Während dieser Phase werden üblicherweise keine Sollzinsen berechnet; der statistisch angesetzte Zinssatz beträgt deshalb definitionsgemäß null Prozent. Abzugrenzen ist diese Form…
Aktualisiert 21. August 2026
Die Zollexposition eines Produkts misst in der Untersuchung, wie stark dessen Ausfuhren in die Europäische Union bei vollständiger Umlenkung des erwarteten zollbedingten Rückgangs der Exporte in die USA steigen würden. Berechnet wird sie, indem die…
Aktualisiert 21. August 2026
Das Meistbegünstigungsprinzip ist ein Grundsatz der regelbasierten multilateralen Handelsordnung. Danach sollen Handelsvorteile, die ein WTO-Mitglied einem anderen gewährt, grundsätzlich allen Mitgliedern zugutekommen. Das Prinzip dient damit einer offenen und nicht diskriminierenden Behandlung im internationalen Handel.…
Aktualisiert 21. August 2026
Der Digital Operational Resilience Act enthält unionsrechtliche Vorgaben zur digitalen operationellen Resilienz von Finanzunternehmen. Im Mittelpunkt stehen insbesondere IT-Risiken und Cybersicherheit. Die Anforderungen können Anpassungen von IT-Systemen, Kontrollprozessen, Dokumentationen sowie Melde- und Complianceverfahren auslösen. DORA…
Aktualisiert 21. August 2026
Die Corporate Sustainability Reporting Directive erweitert die Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen in der Europäischen Union. Betroffene Unternehmen müssen sich organisatorisch und technisch auf zusätzliche Berichtspflichten vorbereiten, teilweise bereits vor deren formellem Inkrafttreten. Nach…
Aktualisiert 21. August 2026
Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz verpflichtet Unternehmen, menschenrechtliche und umweltbezogene Risiken in ihren Lieferketten zu identifizieren und zu bewerten sowie Maßnahmen zu ihrer Vermeidung oder Verringerung zu ergreifen. Für größere Unternehmen kommen Berichts- beziehungsweise Dokumentationsanforderungen hinzu. Der Bericht…
Aktualisiert 21. August 2026
Ein revolvierender Kredit erlaubt dem Kreditnehmer, Mittel bis zu einem vorab genehmigten Kreditlimit ohne vorherige Einzelankündigung abzurufen. Der verfügbare Betrag steigt oder sinkt mit Inanspruchnahme und Rückzahlung, sodass die Kreditlinie wiederholt genutzt werden kann. Eine…
Aktualisiert 21. August 2026
Überziehungskredite werden in der MFI-Zinsstatistik als Sollsalden auf laufenden Konten definiert. Die Kategorie umfasst sowohl ausdrücklich eingeräumte als auch nicht eingeräumte Dispositionskredite sowie Kontokorrentkredite. Sie unterscheidet sich vom revolvierenden Kredit durch ihre statistische Anknüpfung an…
Aktualisiert 21. August 2026
Ein Kredit gilt für Zwecke der MFI-Zinsstatistik als besichert, wenn Sicherheiten für mindestens den gesamten Kreditbetrag bestellt, verpfändet oder abgetreten wurden. Als Sicherheiten kommen unter anderem Finanzwerte, Immobiliensicherheiten und Schuldverschreibungen in Betracht. Entscheidend ist somit…
Aktualisiert 21. August 2026