Die Transferentzugsrate beschreibt, in welchem Umfang zusätzliche Erwerbseinkünfte durch die Kürzung staatlicher Leistungen oder durch höhere Abgaben aufgezehrt werden. Hohe Transferentzugsraten mindern nach Darstellung des Berichts insbesondere für Teilzeitbeschäftigte den finanziellen Anreiz, ihre Wochenarbeitszeit auszuweiten.…
Aktualisiert 21. August 2026
Ricardianisches Verhalten bezeichnet im Bericht eine Reaktion privater Haushalte auf eine gelockerte Fiskalpolitik, bei der sie ihren gegenwärtigen Konsum einschränken, weil sie künftig höhere Steuern erwarten. Die zusätzlichen staatlichen Ausgaben oder Defizite würden dann zumindest…
Aktualisiert 21. August 2026
Eine Fernzahlung ist eine Zahlung, bei der Zahlender und Zahlungsempfänger beziehungsweise deren physische Akzeptanzstelle nicht gemeinsam am stationären Verkaufsort zusammentreffen. Als typisches Beispiel nennt der Bericht Zahlungen im Internethandel. Die Kategorie wird der Point-of-Sale-Zahlung gegenübergestellt.…
Aktualisiert 21. August 2026
Eine Impuls-Antwort-Funktion zeigt, wie sich eine oder mehrere Modellvariablen im Zeitverlauf nach einem identifizierten ökonomischen Schock verändern. Sie bildet nicht nur die unmittelbare Reaktion, sondern auch deren weitere dynamische Entwicklung über Tage, Wochen oder andere…
Aktualisiert 21. August 2026
Ein Vollzeitäquivalent ist eine rechnerische Einheit, mit der das Arbeitsangebot nicht nur nach der Zahl der Personen, sondern unter Berücksichtigung ihrer Arbeitszeit gemessen wird. Teilzeitbeschäftigte gehen entsprechend ihrem Arbeitszeitumfang anteilig ein. Im Bericht wird das…
Aktualisiert 21. August 2026
Arbeitskräftehortung liegt vor, wenn Unternehmen Beschäftigte trotz schwacher Produktion oder Auftragslage zunächst weiterbeschäftigen, statt den Personalbestand unmittelbar anzupassen. Im Bericht wird dieses Verhalten damit erklärt, dass Betriebe wegen des demografisch bedingten Fachkräftemangels befürchten, später nur…
Aktualisiert 21. August 2026
Die Vor-Steuer-Umsatzrendite misst das Jahresergebnis eines Unternehmens vor Gewinnsteuern im Verhältnis zum Umsatz. Sie zeigt, welcher Anteil der Umsatzerlöse nach Abzug der betrieblichen und finanziellen Aufwendungen, aber vor Steuern auf Einkommen und Ertrag, als Ergebnis…
Aktualisiert 21. August 2026
Die Revisionsanfälligkeit bezeichnet hier die Möglichkeit, dass bereits veröffentlichte Werte des Gewerbeimmobilienpreisindex durch neue Daten und die eingesetzte statistische Glättung nachträglich geändert werden. Beim GIP können mit jedem neuen Indexstand die letzten drei Quartalswerte revidiert…
Aktualisiert 21. August 2026
Die hedonische Qualitätsbereinigung ist im Bericht ein Kernbestandteil der Rohindexerstellung für den Gewerbeimmobilienpreisindex. Sie dient dazu, Preisbeobachtungen heterogener Immobilien so aufzubereiten, dass Veränderungen der Objektqualität die gemessene reine Preisentwicklung möglichst nicht verzerren. Der GIP verwendet…
Aktualisiert 21. August 2026
Als strategische oder langfristig orientierte Investoren gelten im Bericht Anlegergruppen, deren Wertpapierbestände typischerweise nicht dem frei handelbaren Streubesitz zugerechnet werden. Dazu zählen Versicherungen und Pensionsfonds, weil sie langlaufenden Verpflichtungen entsprechend laufende Vermögenswerte gegenüberstellen und regulatorisch…
Aktualisiert 21. August 2026