Ein Issuer ist das Institut, das eine Zahlungskarte an den Karteninhaber ausgibt. Im Vier-Parteien-Modell verbindet es die Seite des Karteninhabers mit dem Kartennetzwerk und den beteiligten Zahlungsverkehrssystemen. Gemeinsam mit dem Acquirer wirkt es an der…
Aktualisiert 21. August 2026
Ein Testkauf zur Zahlungsmittelakzeptanz ist ein standardisiertes Beobachtungsverfahren, bei dem ausgewählte Verkaufsstellen im Rahmen realer Einkäufe aufgesucht werden. Testpersonen versuchen, mit dem zu untersuchenden Zahlungsmittel zu bezahlen, und dokumentieren, ob die Zahlung möglich ist sowie…
Aktualisiert 21. August 2026
Bargeldakzeptanz bezeichnet die Möglichkeit, eine Zahlung in einer konkreten Situation mit Banknoten oder Münzen zu leisten. Der Bericht misst sie danach, ob zum Zeitpunkt eines Testkaufs tatsächlich bar bezahlt werden konnte. Auch eine nur vorübergehende…
Aktualisiert 21. August 2026
Implizite Eigenkapitalkosten sind eine aus Aktienkursen und erwarteten Unternehmenserträgen abgeleitete Renditeanforderung der Anleger. Der Bericht zerlegt sie in sichere Zinsen und Risikoprämien. Ermittelt werden sie mit einem Dividendenbarwertmodell, in das kurz- und mittelfristige Gewinnerwartungen sowie…
Aktualisiert 21. August 2026
Eine Impuls-Antwort-Funktion zeigt, wie sich eine oder mehrere Modellvariablen im Zeitverlauf nach einem identifizierten ökonomischen Schock verändern. Sie bildet nicht nur die unmittelbare Reaktion, sondern auch deren weitere dynamische Entwicklung über Tage, Wochen oder andere…
Aktualisiert 21. August 2026
Arbeitskräftehortung liegt vor, wenn Unternehmen Beschäftigte trotz schwacher Produktion oder Auftragslage zunächst weiterbeschäftigen, statt den Personalbestand unmittelbar anzupassen. Im Bericht wird dieses Verhalten damit erklärt, dass Betriebe wegen des demografisch bedingten Fachkräftemangels befürchten, später nur…
Aktualisiert 21. August 2026
Die Vor-Steuer-Umsatzrendite misst das Jahresergebnis eines Unternehmens vor Gewinnsteuern im Verhältnis zum Umsatz. Sie zeigt, welcher Anteil der Umsatzerlöse nach Abzug der betrieblichen und finanziellen Aufwendungen, aber vor Steuern auf Einkommen und Ertrag, als Ergebnis…
Aktualisiert 21. August 2026
Die Revisionsanfälligkeit bezeichnet hier die Möglichkeit, dass bereits veröffentlichte Werte des Gewerbeimmobilienpreisindex durch neue Daten und die eingesetzte statistische Glättung nachträglich geändert werden. Beim GIP können mit jedem neuen Indexstand die letzten drei Quartalswerte revidiert…
Aktualisiert 21. August 2026
Die hedonische Qualitätsbereinigung ist im Bericht ein Kernbestandteil der Rohindexerstellung für den Gewerbeimmobilienpreisindex. Sie dient dazu, Preisbeobachtungen heterogener Immobilien so aufzubereiten, dass Veränderungen der Objektqualität die gemessene reine Preisentwicklung möglichst nicht verzerren. Der GIP verwendet…
Aktualisiert 21. August 2026
Ein Vollzeitäquivalent ist eine rechnerische Einheit, mit der das Arbeitsangebot nicht nur nach der Zahl der Personen, sondern unter Berücksichtigung ihrer Arbeitszeit gemessen wird. Teilzeitbeschäftigte gehen entsprechend ihrem Arbeitszeitumfang anteilig ein. Im Bericht wird das…
Aktualisiert 21. August 2026