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Finanzbegriffe A–Z Sprachen Institutionen llms.txt 206,198 Begriffe

Month: August 2026

Wiederbeschaffungspreis

Der Wiederbeschaffungspreis ist der Betrag, der gezahlt werden müsste, wenn ein Anlagegut zum jeweiligen Berichtszeitpunkt neu angeschafft würde. Anlagegüter werden dabei mit den Preisen der betreffenden Berichtsperiode bewertet. In den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen dienen Wiederbeschaffungspreise unter…

Aktualisiert 21. August 2026

Nachhaltigkeitsrücklage der gesetzlichen Rentenversicherung

Die Nachhaltigkeitsrücklage ist die finanzielle Reserve der gesetzlichen Rentenversicherung, aus der vorübergehende Defizite gedeckt werden können. Der Beitragssatz wird erst angehoben, wenn die Rücklage andernfalls ihre gesetzlich festgelegte Mindesthöhe unterschreiten würde. Sie dient damit zugleich…

Aktualisiert 21. August 2026

Lohndrift

Als Lohndrift bezeichnet der Bericht den Abstand zwischen den Vorjahresraten der Effektivverdienste und der Tarifverdienste. Eine positive Lohndrift bedeutet, dass die Effektivverdienste stärker steigen als die tariflich vereinbarten Entgelte. Dies kann darauf hinweisen, dass Unternehmen…

Aktualisiert 21. August 2026

Sonderzahlungen

Sonderzahlungen sind nach der im Bericht verwendeten Umfragedefinition Zahlungen an Beschäftigte, die zusätzlich zum laufenden Grundgehalt und zu tariflich vereinbarten Lohnbestandteilen geleistet werden. Dazu zählen beispielsweise Prämien, Sonderzuwendungen und Abfindungen. Nicht darunter fallen regelmäßige Vergütungen…

Aktualisiert 21. August 2026

Direkter Effekt eines Energiepreisschocks

Der direkte Effekt eines Energiepreisschocks bezeichnet dessen unmittelbaren Einfluss auf die Energiekomponenten des Harmonisierten Verbraucherpreisindex. Hierzu gehören insbesondere Heizöl, Kraftstoffe, Gas und Strom. Rohölpreisänderungen schlagen sich vergleichsweise rasch in den Preisen von Heizöl und Kraftstoffen…

Aktualisiert 21. August 2026

Indirekter Effekt eines Energiepreisschocks

Ein indirekter Effekt eines Energiepreisschocks entsteht, wenn höhere Energiekosten über Produktions- und Vertriebsketten die Preise von Waren und Dienstleistungen außerhalb der Energiekomponente des Verbraucherpreisindex beeinflussen. Energie wird etwa für Wärme, Kühlung, Transport oder als Rohstoff…

Aktualisiert 21. August 2026

Erstrundeneffekt eines Energiepreisschocks

Erstrundeneffekte eines Energiepreisschocks umfassen dessen direkte und indirekte Auswirkungen auf die Verbraucherpreise. Direkte Effekte betreffen die im Verbraucherpreisindex enthaltenen Energiepreise selbst. Indirekte Effekte entstehen durch die Weitergabe höherer Energiekosten an andere Waren und Dienstleistungen entlang…

Aktualisiert 21. August 2026

Zweitrundeneffekt eines Energiepreisschocks

Zweitrundeneffekte bezeichnen Reaktionen von Löhnen, Inflationserwartungen und unternehmerischer Preissetzung auf einen Energiepreisschock und dessen erwartete oder bereits eingetretene Erstrundeneffekte. Über Rückkopplungen auf die Inflation kann zusätzlicher und anhaltender Preisdruck entstehen. Die verschiedenen Kanäle können sich…

Aktualisiert 21. August 2026

Nettoausgaben nach den EU-Fiskalregeln

Nettoausgaben im Sinne der europäischen Fiskalregeln sind die gesamtstaatlichen Ausgaben nach Bereinigung um Zinsausgaben, diskretionäre einnahmenseitige Maßnahmen, konjunkturell bedingte Arbeitslosenausgaben, bestimmte aus EU-Mitteln finanzierte Ausgaben und Einmaleffekte. Ihr Wachstum wird mit einer vereinbarten Obergrenze verglichen.…

Aktualisiert 21. August 2026

Nettosparquote

Die Nettosparquote wird wie die Bruttosparquote als Verhältnis von Sparen zu verfügbarem Einkommen berechnet, verwendet jedoch um Abschreibungen bereinigte Nettogrößen. Abschreibungen auf den Kapitalstock der privaten Haushalte, vor allem auf Wohnimmobilien, vermindern damit sowohl das…

Aktualisiert 21. August 2026