Lohndrift
Als Lohndrift bezeichnet der Bericht den Abstand zwischen den Vorjahresraten der Effektivverdienste und der Tarifverdienste. Eine positive Lohndrift bedeutet, dass die Effektivverdienste stärker steigen als die tariflich vereinbarten Entgelte. Dies kann darauf hinweisen, dass Unternehmen insgesamt mehr nichttarifliche Lohnbestandteile zahlen oder nichttarifliche Löhne stärker anheben als Tariflöhne. Sonderzahlungen wie Abfindungen und Prämien können die Lohndrift deutlich beeinflussen, ohne dass sich die zugrunde liegenden Tarifabschlüsse entsprechend verändern.
Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Juni 2026 , 18.06.2026 , PDF-S. 22. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/998608/referenceDoc/64e67324481c1983aed9dbd415327e5e.
Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie mich an: info@ekrah.com

Comments
So empty here ... leave a comment!