Eigenkapital
Thematische Übersicht zu Eigenkapital mit 11 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Definition von Familien-und Freunde-Kapital: Eigenkapital aus dem Umfeld des Inhabers, seine Bedeutung für Kredite und die deutsche Wirtschaft.
Der Bedeckungssatz beschreibt in der Versicherungswirtschaft das Verhältnis von Eigenkapital zur Solvabilitäts-Spanne und dient als Risikoindikator.
Abzugskredit bezeichnet nach deutschem Aufsichtsrecht Darlehen an nahestehende Personen und Institutionen, die das Eigenkapital beeinflussen können.
Das Abschmelzrisiko bezeichnet den Druck auf Vermögenspreise durch allgemeinen Verschuldungsabbau und den daraus folgenden Rückgang des Eigenkapitals.
Definition von Highly Leveraged Institutions: Institute mit einem auffälligen Verhältnis von Risiko zu Eigenkapital, vor allem Hedge-Fonds.
Grosskredite sind hohe Kreditausleihungen ab zehn Prozent des haftenden Eigenkapitals. Der Lexikoneintrag erläutert Meldepflicht und Begrenzung.
Definition des Gesamtkapitalkostensatzes (Weighted Average Cost of Capital, WACC): erwartete Verzinsung von Eigen- und Fremdkapital eines Unternehmens.
Definition von Gearing: Verhältnis von Netto-Kreditverschuldung zu Eigenkapital sowie Bedeutung bei Optionen und für die Krisenanfälligkeit.
Definition von Finanzierungstätigkeiten nach IAS 7: Geschäfte, die Eigenkapitalposten und Ausleihungen eines Unternehmens beeinflussen.
Deleveraging bezeichnet die Senkung des Verschuldungsgrades, etwa durch Eigenkapitalersatz oder den Abbau gehebelter Positionen im Finanzsektor.
Definition von eingemessenem Buchkapital (ACE) im Bankwesen: bilanzielles Eigenkapital abzüglich unrealisierter Gewinne aus Wertpapieren.
