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Month: August 2026

Preisliche Wettbewerbsfähigkeit

Preisliche Wettbewerbsfähigkeit bezeichnet die relative Kosten- und Preisposition einer Volkswirtschaft gegenüber ihren Handelspartnern. Sie ist nicht unmittelbar beobachtbar und muss daher mithilfe verschiedener Indikatoren angenähert werden. Dazu gehören reale effektive Wechselkurse auf Basis von Verbraucherpreisen,…

Aktualisiert 21. August 2026

Once-only-Prinzip

Das Once-only-Prinzip ist ein Ansatz zur digitalen Verringerung administrativer Belastungen. Es zielt darauf, dass Unternehmen oder andere Betroffene Angaben gegenüber der Verwaltung grundsätzlich nur einmal übermitteln müssen, statt dieselben Daten wiederholt für verschiedene Verfahren bereitzustellen.…

Aktualisiert 21. August 2026

Near-Shoring

Near-Shoring bezeichnet im Kontext des Berichts die Verlagerung von Produktionskapazitäten näher an die jeweiligen Absatzmärkte. Es dient der Regionalisierung und Diversifizierung von Lieferketten in einem Umfeld erhöhter geopolitischer und handelspolitischer Risiken. Im Unterschied zum Friend-Shoring…

Aktualisiert 21. August 2026

Export-Preiselastizität

Die Export-Preiselastizität misst, wie das reale Exportvolumen auf eine Veränderung der preislichen Wettbewerbsposition reagiert. Im Bericht wird eine Verschlechterung anhand einer realen effektiven Aufwertung beziehungsweise einer ungünstigeren PACE-Abweichung erfasst. Die geschätzten Koeffizienten zeigen, um wie…

Aktualisiert 21. August 2026

Friend-Shoring

Friend-Shoring bezeichnet die stärkere Organisation von Lieferketten und Produktionskapazitäten innerhalb politisch eng verbundener Ländergruppen. Es ist eine Reaktion auf geopolitische Risiken, handelspolitische Unsicherheit und die Sorge vor strategischen Abhängigkeiten. Anders als eine rein geografisch bestimmte…

Aktualisiert 21. August 2026

Differenz-von-Differenzen-Ansatz

Ein Differenz-von-Differenzen-Ansatz vergleicht die zeitliche Entwicklung einer stärker betroffenen Gruppe mit derjenigen einer weniger oder nicht betroffenen Vergleichsgruppe. Im Bericht wird das Verfahren unter anderem genutzt, um mögliche zollbedingte Handelsumlenkungen zu erkennen: Produkte mit hoher…

Aktualisiert 21. August 2026

Kontrafaktisches Analyseverfahren

Ein kontrafaktisches Analyseverfahren vergleicht die tatsächlich beobachtete Entwicklung mit einem hypothetischen Verlauf, in dem eine bestimmte Einflussgröße anders verlaufen wäre. Im Bericht wird unterstellt, dass sich die preisliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands seit 2022 nicht weiter verschlechtert…

Aktualisiert 21. August 2026

Exportquote

Die Exportquote ist im Bericht das für internationale Vergleiche normierte Exportniveau einer Volkswirtschaft. Dazu werden die Exporte ins Verhältnis zum jeweiligen Bruttoinlandsprodukt gesetzt. Diese Normierung soll Größenunterschiede zwischen Ländern ausgleichen und die Frage untersuchbar machen,…

Aktualisiert 21. August 2026

Balassa-Samuelson-Hypothese

Die Balassa-Samuelson-Hypothese erklärt, weshalb produktive Volkswirtschaften häufig ein höheres gesamtwirtschaftliches Preisniveau aufweisen. Hohe Produktivität im Sektor handelbarer Güter ermöglicht dort hohe Löhne. Weil dieser Sektor mit dem Bereich nicht handelbarer Güter um Arbeitskräfte konkurriert, steigen…

Aktualisiert 21. August 2026

Productivity-Adjusted Competitiveness Estimate

Das Productivity-Adjusted Competitiveness Estimate ist ein von der Bundesbank entwickelter Indikator der preislichen Wettbewerbsfähigkeit. Anders als ein ausschließlich preisbezogenes Maß berücksichtigt er zusätzlich Produktivitätsunterschiede zwischen einer Volkswirtschaft und ihren Wettbewerbern. Er zeigt vereinfacht, welches relative…

Aktualisiert 21. August 2026