Differenz-von-Differenzen-Ansatz
Ein Differenz-von-Differenzen-Ansatz vergleicht die zeitliche Entwicklung einer stärker betroffenen Gruppe mit derjenigen einer weniger oder nicht betroffenen Vergleichsgruppe. Im Bericht wird das Verfahren unter anderem genutzt, um mögliche zollbedingte Handelsumlenkungen zu erkennen: Produkte mit hoher US-Zollexposition werden Produkten mit geringerer Exposition gegenübergestellt. In der Bürokratieanalyse wird eine kontinuierliche Behandlungsvariable verwendet, indem die Produktivitätsentwicklung von Unternehmen nach der Stärke des Anstiegs ihrer Bürokratiekosten verglichen wird. Zentrale Voraussetzung ist eine ohne Behandlung ähnliche Entwicklung der Vergleichsgruppen.
Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Juli 2026 , 28.07.2026 , PDF-S. 107. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/1000490/referenceDoc/0c7ffdf36931c503b9df759a24dbc29e.
Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie mich an: info@ekrah.com

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