Theorie der bestreitbaren Märkte
Die Theorie der bestreitbaren Märkte besagt, dass die Wettbewerbsintensität nicht in erster Linie von der Zahl der vorhandenen Anbieter oder von der beobachteten Marktkonzentration abhängt. Entscheidend ist vielmehr, ob potenzielle Konkurrenten in den Markt eintreten können. Fehlen Markteintrittsbarrieren, diszipliniert bereits die glaubhafte Möglichkeit eines Eintritts die etablierten Unternehmen; selbst ein Monopolist kann sich dann wie unter vollständigem Wettbewerb verhalten. Der tatsächliche Eintritt neuer Anbieter ist dafür nicht erforderlich. Konzentration und Wettbewerb können deshalb gleichzeitig hoch sein.
Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Januar 2026 , 22.01.2026 , PDF-S. 33. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/973956/referenceDoc/7a6a3b02ce72b6a454aee8cac61986dc.
Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie mich an: info@ekrah.com

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