Stabilitäts-Verzahnung (stability link)

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Nach 2000 aufgekommene Bezeichnung für die (Erfahrungs)Tatsache, dass bei strenger, beharrlicher Überwachung der Banken durch die Aufsichtsbehörden ein völliger finanzieller Zusammenbruch einer Volkswirtschaft nahezu ausgeschlossen bleibt. In den USA floss diese Einsicht 2002 in die Sarbanes-Oxley Act ein. – Freilich setzt dies in erster Linie wohl voraus, dass die Institute ihre Risiken auch in der Bilanz ausweisen, und nicht – wie im Zuge der Subprime-Krise offenbar wurde – an ausserbilanzielle Zweckgesellschaften übertragen. – Siehe Finanz-Alchemie, Verbriefungsstruktur.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Stabilitäts-Verzahnung (stability link)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/stabilitats-verzahnung-stability-link/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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