Stabilitäts-Verzahnung (stability link)
Nach 2000 aufgekommene Bezeichnung für die (Erfahrungs)Tatsache, dass bei strenger, beharrlicher Überwachung der Banken durch die Aufsichtsbehörden ein völliger finanzieller Zusammenbruch einer Volkswirtschaft nahezu ausgeschlossen bleibt. In den USA floss diese Einsicht 2002 in die Sarbanes-Oxley Act ein. – Freilich setzt dies in erster Linie wohl voraus, dass die Institute ihre Risiken auch in der Bilanz ausweisen, und nicht – wie im Zuge der Subprime-Krise offenbar wurde – an ausserbilanzielle Zweckgesellschaften übertragen. – Siehe Finanz-Alchemie, Verbriefungsstruktur.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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