Pecking-Order-Theorie

Die Pecking-Order-Theorie erklärt Finanzierungsentscheidungen durch eine Rangfolge der Finanzierungsquellen, die aus Informationsasymmetrien zwischen Unternehmensleitung und Kapitalgebern entsteht. Unternehmen bevorzugen zunächst intern erwirtschaftete Mittel. Reichen diese nicht aus, greifen sie auf externe Finanzierung zurück, wobei Fremdkapital gegenüber neuem Eigenkapital bevorzugt wird. Die Eigenkapitalemission bildet daher die letzte Option. Der Ansatz impliziert, dass die Außenfinanzierung von Unternehmen überwiegend über Fremdkapital erfolgt.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – April 2026 , 22.04.2026 , PDF-S. 139. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/990912/referenceDoc/354d4402d0641ef4a100fffeb30b2b19.
Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie mich an: info@ekrah.com

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