Marktbasiertes Unsicherheitsmaß

Ein marktbasiertes Unsicherheitsmaß nutzt Finanzmarktdaten, um Unsicherheit zeitnah abzubilden. Als Datengrundlage können etwa realisierte Schwankungen von Vermögenspreisen oder aus Optionspreisen gewonnene Volatilitätsindizes dienen. Solche Indikatoren reagieren schnell auf neue Informationen, erfassen jedoch häufig vor allem die Unsicherheit in dem jeweils zugrunde liegenden Marktsegment. Ergänzend können Maße des Risikoappetits herangezogen werden, weil sie die aktuelle Wahrnehmung der Marktteilnehmer widerspiegeln.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Oktober 2025 , 16.10.2025 , PDF-S. 51. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/966566/referenceDoc/cdbe77c12deff13d3cf07f01032df69d.
Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie mich an: info@ekrah.com

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