Marktbasierte Finanzierung

Marktbasierte Finanzierung bezeichnet im Bericht die Mittelaufnahme über handelbare Kapitalmarktinstrumente, vor allem börsennotierte Aktien und Schuldverschreibungen. Sie steht der direkten Kreditvergabe durch Banken oder andere Kreditgeber gegenüber. Bei Fremdkapital bildet insbesondere die Emission von Unternehmensanleihen eine Alternative zur langfristigen Bankkreditfinanzierung. Eine breitere marktbasierte Finanzierung kann die Finanzierungsquellen von Unternehmen diversifizieren, verändert aber auch die Bedeutung der geldpolitischen Transmissionskanäle und kann stärker über Marktpreise und Risikoaufschläge reagieren.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – April 2026 , 22.04.2026 , PDF-S. 138. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/990912/referenceDoc/354d4402d0641ef4a100fffeb30b2b19.

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Gewichtete Kapitalkosten (WACC)

\[WACC=\frac{E}{D+E}r_E+\frac{D}{D+E}r_D(1-s)\]

Eigen- und Fremdkapitalkosten zu einem Unternehmenszinssatz zusammenführen.

Variablen: E Eigenkapital; D Fremdkapital; rE Eigenkapitalkosten; rD Fremdkapitalkosten; s Steuersatz.

Anwendung: Als Diskontierungszinssatz für Unternehmens- und Investitionsbewertungen.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Marktbasierte Finanzierung“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/marktbasierte-finanzierung/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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