Eigenmitteluntergrenze
Die Eigenmitteluntergrenze begrenzt, wie weit die mit internen Modellen ermittelten risikogewichteten Aktiva beziehungsweise Eigenmittelanforderungen unter den Ergebnissen der aufsichtsrechtlichen Standardansätze liegen dürfen. Nach vollständiger Einführung beträgt der Output Floor 72,5 Prozent. Er soll die Vergleichbarkeit der Kapitalanforderungen erhöhen und übermäßige Abweichungen aufgrund interner Modelle verhindern. Zusätzliche Säule-2-Anforderungen und Kapitalpuffer sind zu überprüfen, damit identische Risiken nicht durch das Zusammenwirken mehrerer Vorgaben doppelt unterlegt werden.
Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – April 2026 , 22.04.2026 , PDF-S. 115. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/990912/referenceDoc/354d4402d0641ef4a100fffeb30b2b19.
Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie mich an: info@ekrah.com

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