Digitale Resilienz
Digitale Resilienz bezeichnet die Widerstandsfähigkeit von IT-Systemen und digitalen Prozessen gegenüber Störungen und Cyberangriffen. Regulatorische Vorgaben hierzu sollen sicherstellen, dass Unternehmen technische Risiken erkennen, beherrschen und ihre digitalen Abläufe funktionsfähig halten können. Im Finanzsektor ist DORA ein zentrales Beispiel. Anforderungen an digitale Resilienz können zusätzliche Kontroll-, Dokumentations-, Melde- und Complianceprozesse notwendig machen und dadurch den Erfüllungsaufwand erhöhen, dienen zugleich aber der Begrenzung betrieblicher und systemischer Risiken aus digitaler Abhängigkeit.
Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Juli 2026 , 28.07.2026 , PDF-S. 90. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/1000490/referenceDoc/0c7ffdf36931c503b9df759a24dbc29e.
Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie mich an: info@ekrah.com

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