Allokationseffizienz

Allokationseffizienz bezeichnet den Grad, in dem die vorhandenen Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital so auf Unternehmen verteilt sind, dass die Wertschöpfung eines Sektors maximiert wird. Sie ist hoch, wenn Ressourcen verstärkt in produktiveren Unternehmen eingesetzt werden und zwischen Unternehmen ausreichend mobil sind. Marktmacht, Kreditbeschränkungen, Arbeitsmarktregulierung, Subventionen oder andere Rigiditäten können diese Verlagerung hemmen. Da die bestmögliche Verteilung nicht direkt beobachtbar ist, muss sie mithilfe eines Modells bestimmt werden.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Dezember 2025 , 19.12.2025 , PDF-S. 146. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/972182/referenceDoc/d70e8cdb2d630a96b850f13261ba44c5.
Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie mich an: info@ekrah.com

Comments

So empty here ... leave a comment!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Sidebar