Finanzkrise, Lasten (burden of financial system crisis)
Die auf die Subprime-Krise 2007 folgende weltweite Finanzkrise ist entgegen immer wieder anderer vorgetragener Aussagen an dem “kleinen Mann” (the man in the street) weitgehend vorbei gegangen. Hingegen mussten viele begüterte Personenkreise, die ihr Vermögen etwa in Zertifikaten und Derivaten angelegt hatten, erhebliche und dauerhafte Verluste buchen. Von einer “sozialen Schieflage” (social imbalance) als Folge der Finanzkrise kann man daher nur insoweit sprechen, als die Mittelklasse (middle class) starke Einbussen hinnehmen musste. Wie die Finanzgeschichte lehrt, gilt dasselbe auch durchwegs für Vermögensverluste in früheren Finanzkrisen. Freilich wird der Zeitabschnitt einer Finanzkrise mit acht bis zehn Jahren angegeben, und am Ende stand bis anhin jeweils eine Inflation. – Siehe FinanzmarktDisziplinierungsfunktion, Louisiana-Pleite, Quantitative Easing, Tulpencrash, Finanzkrise, Vermeidbarkeit.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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