Skip to content
Finanzbegriffe A–Z Sprachen Institutionen llms.txt 206,200 Begriffe

Month: August 2026

Boone-Indikator

Der Boone-Indikator misst Wettbewerbsintensität anhand des Zusammenhangs zwischen Effizienz und Markterfolg einer Bank. Er gibt an, wie stark Marktanteil oder Gewinn von der Effizienz des Instituts abhängen. Die Grundidee ist, dass intensiverer Wettbewerb effiziente Anbieter…

Aktualisiert 21. August 2026

H-Statistik

Die H-Statistik ist ein auf beobachteten Marktergebnissen beruhendes Wettbewerbsmaß für Banken. Sie erfasst, wie die Erträge einer Bank auf Veränderungen von Faktorpreisen, beispielsweise der Löhne, reagieren. Unter bestimmten modelltheoretischen Annahmen lassen Stärke und Richtung dieser…

Aktualisiert 21. August 2026

Effizienz-Struktur-Hypothese

Die Effizienz-Struktur-Hypothese deutet eine steigende Marktkonzentration nicht notwendig als Zeichen schwächeren Wettbewerbs. Sie nimmt vielmehr an, dass die Konsolidierung eines Marktes Ergebnis intensiven Wettbewerbs sein kann: Effizientere Banken gewinnen Marktanteile hinzu und verdrängen oder übernehmen…

Aktualisiert 21. August 2026

Konzentrationsrate

Die Konzentrationsrate ist ein Maß für die Marktkonzentration. Sie wird gebildet, indem die Marktanteile einer festgelegten Zahl der größten Anbieter addiert werden. Im Bankenmarkt werden üblicherweise die drei oder fünf größten Banken berücksichtigt; die entsprechenden…

Aktualisiert 21. August 2026

Zinsweitergabe

Zinsweitergabe bezeichnet den Teil der geldpolitischen Transmission, über den Änderungen des geldpolitischen Kurses auf Bankzinssätze übertragen werden. Geldpolitische Maßnahmen verändern Geld- und Kapitalmarktzinsen und damit unter anderem die Refinanzierungskosten der Banken. Da Banken ihre Kreditzinsen…

Aktualisiert 21. August 2026

Reinvestierte Gewinne bei Direktinvestitionen

Reinvestierte Gewinne sind Erträge einer ausländischen Tochter- oder Beteiligungsgesellschaft, die nicht an den Direktinvestor ausgeschüttet werden, sondern im Unternehmen beziehungsweise im Anlageland verbleiben. In der Zahlungsbilanz werden sie doppelt und korrespondierend erfasst: als dem Investor…

Aktualisiert 21. August 2026

Wagniskapital

Wagniskapital ist die Finanzierung junger, innovativer Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial. Es stellt Risikokapital bereit, das Unternehmen insbesondere nach der Gründung für Wachstum und Skalierung benötigen. Grenzüberschreitende Wagniskapitalfinanzierungen machen nach dem Bericht nur einen kleinen Teil…

Aktualisiert 21. August 2026

Vermögensänderungsbilanz

Die Vermögensänderungsbilanz ist eine Teilbilanz der Zahlungsbilanz. Sie erfasst grenzüberschreitende Transaktionen mit nicht produziertem Sachvermögen sowie Vermögensübertragungen. Zu den im Bericht genannten Transaktionen mit nicht produziertem Sachvermögen gehören insbesondere der Handel mit Emissionszertifikaten und auch…

Aktualisiert 21. August 2026

Generative künstliche Intelligenz

Generative künstliche Intelligenz umfasst im Bericht insbesondere Softwareanwendungen, die selbstständig Texte, Programmcode, Bilder sowie Audio- und Videoinhalte erzeugen können; auch virtuelle Assistenten und Chatbots werden einbezogen. Sie ist damit eine Teilgruppe künstlicher Intelligenz, die menschliche…

Aktualisiert 21. August 2026

One-sided RAS

One-sided RAS ist ein proportionales Anpassungsverfahren für Input-Output-Tabellen, mit dem eine einzelne vorgegebene Marginalbedingung hergestellt wird. Im Bericht werden alle Einträge der Input-Output-Matrix eines Sektors proportional skaliert, bis die Summe der verwendeten Vorleistungen mit dem…

Aktualisiert 21. August 2026