Pump and Dump (so auch im Deutschen gesagt)

In einem ersten Schritt werden vor allem in – Börsenbriefen sowie durch telephonische Anrufe und E-Mails Aktien meist ausländischer Gesellschaften empfohlen. – Angeblich unabhängige Experten bescheinigen dem Papier eine kurz bevorstehende hohe Kurssteigerung. – Wenn der Umsatz und der Kurs aufgrund der künstlich erzeugten Nachfrage gestiegen ist, – dann verkaufen die Ratgeber ihre vor den Empfehlungen erworbenen Titel mit hohem Gewinn. – Die durch diese Marktmanipulation nun wieder im Wert (oft auf null) gesunkenen Titel bescheren den Käufern einen Verlust. – Siehe Anlage-Empfehlung, Billigkopie, Blue-sky laws, Dampfstube, Dingo-Werte, Frontrunning, Geheimtip, Glamour Stocks, Hockeyschläger-Angebot, Internet-Angebote, Kapitalmarkt, grauer, Marktmissbrauch, One-Hit Wonder, Push, Rebbes, Scalping, Spam-Mails, Verbraucherbeschwerden. – Vgl. Jahresbericht 2007 der BaFin, S. 173 (Pump and Dump-Aktivitäten nahmen 2007 zu), Jahresbericht 2008 der BaFin, S. 156 f. (Pump and Dump bei Freiverkehrswerten).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Pump and Dump (so auch im Deutschen gesagt)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/pump-and-dump-so-auch-im-deutschen-gesagt/ (Stand: 15.10.2022).

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