Offenlegungspflichten (disclosure requirements, transparency regulations)

Bilanzrechtliche und aufsichtsrechtliche Regelungen, die Banken vorschreiben, die Öffentlichkeit über ihr Kapital, über eingegangene Risiken und die Kapitaladäquanz genau zu unterrichten. Nach Basel-II in gesteigertem Masse vorgeschrieben. – Vorschriften der Aufsichtsbehörde, bei Wertpapieranalysen sowie bei Empfehlungen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren allfällige Interessenkonflikte (potential conflicts of interests) aufzudecken. – Siehe Basel-III, Chinese Wall, Handelsoffenlegung, Kreditrisiko, Marktdisziplin, Marktmissbrauchs-Richtlinie, Offenlegung, öffentliche, Prognosebericht, Transparenz, Verbraucherbeschwerden, Vertraulichkeit. – Vgl. hierzu Jahresbericht 2003 der BaFin, S. 110 ff., Monatsbericht der EZB vom Januar 2005, S. 55, Jahresbericht 2004 der BaFin, S. 125 (Probleme bei grenzüberschreitender Verbreitung von Kauf/Verkaufsempfehlungen), Jahresbericht 2008 der BaFin, S. 56 (neue Vorschriften zur Offenlegung) sowie den jeweiligen Jahresbericht der BaFin, Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom September 2010, S. 69 ff. (Offenlegungspflichten im Zuge von Basel-III; S. 78: Leitlinien zu den Offenlegungspflichten; S. 80: Überblick).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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