Lohndrift (wage drift)
Das Auseinanderklaffen des tariflich vereinbarten Lohns, des TarifVerdiensts (negotiated earnings), mit dem tatsächlichen Lohn, dem Effektiv-Verdienst (the amount by which actual earnings exceed negotiated earnings). – Manchmal wird nur der Prozess der Spreizung als Lohndrift bezeichnet, und der Zustand dann Lohnspanne (wage range) genannt. – Siehe Arbeitnehmerentgelt pro Kopf, Arbeitskosten, Arbeitslosenquote, Balassa-Samuelson-Effekt, Deputat, Fringe Benefits, Index der Tarifverdienste, Lohnstückkosten, Mindestlohn-Arbeitslosigkeit, Zwei-Säulen-Prinzip. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Oktober 2006, S. 36 ff. (Entwicklung des Lohndrifts im Euro-Währungsgebiet seit 1996), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Dezember 2011, S. 17 (Lohndrift in Deutschland seit 2007; Übersicht), Monatsbericht der EZB vom Januar 2013, S. 40 ff. (Lohndrift im Eurogebiet; Übersichten).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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