Katastrophen-Anleihen (catastrophe bonds, [euphemistisch!] abgekürzt oft
cat bonds und auch im Deutschen häufig nur Cats): In der Regel – von Versicherungen – vorwiegend über eigens dazu gegründete Zweckgesellschaften begebene – hochverzinsliche (high interest bearing) und – meistens auf relativ kurze Zeiträume begrenzte, – oft auch in Tranchen aufgeteilte Wertpapiere. Sie sind – auf ganz bestimmte Schadensereignisse – etwa Schäden aus Stürmen in Europa oder Erdbeben in Japan – bezogen. Tritt der Schadensfall ein, so sinkt der Wert der Anleihe auf höchstens Null. Entsprechende Papiere werden bis anhin noch fast ganz von Hedge-Fonds übernommen, neuerdings aber auch vermögenden Privatpersonen (wealthy individuals) angeboten. – Siehe Hölle-und-Flut-Vertrag, Hurrikan-Schock, Insurance Linked Securities, Retrozession, Risikoneigung, Risikoteilung, Single Hedge-Fonds, Terror-Papiere, Wetterderivat, XXXInsurance-Linked Securities, Zitterprämie.
Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/
