Liquidität zweiten Grades
Die Liquidität zweiten Grades ist eine bilanzielle Kennzahl zur Beurteilung der kurzfristigen Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens. Sie setzt die Summe aus Kassenbestand und Bankguthaben, Wertpapieren des Umlaufvermögens sowie kurzfristigen Forderungen ins Verhältnis zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten. Vorräte werden nicht einbezogen. Die Kennzahl zeigt damit, in welchem Umfang kurzfristige Schulden durch relativ rasch verfügbare oder realisierbare Vermögenswerte gedeckt sind.
Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Dezember 2025 , 19.12.2025 , PDF-S. 144. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/972182/referenceDoc/d70e8cdb2d630a96b850f13261ba44c5.
Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie mich an: info@ekrah.com

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