Stabilitätspolitik (stabilisation policy)
Massnahmen des Staates, um die gesamtwirtschaftliche Produktion nahe am Potentialwachstum zu halten (government activities which aim to keep the overall economic production close to the level of potential output). – In Bezug auf die Zentralbank die Bemühungen um die Sicherung des Geldwerts. – Die Begrenzung der Haushaltsdefizite und der Verschuldung des Staates. In der EU wurden ins einzelne gehende entsprechende Vorschriften bereits in den Vertrag von Maastricht aufgenommen; und zu Jahresbeginn 2013 trat ein neuer, die Ausgaben auf die Einnahmen verbindlich bezogener Pakt in Kraft. Ihm traten ausser Tschechien und Grossbritannien alle EU-Mitgliedsstaaten bei. – Siehe Defizit-Falke, Ecofin-Rat, Geldpolitik, Haushaltsdefizit, Konjunkturpolitik, Konstanz-Kriterium, Lissabon-Agenda, Minhas-GeraisProblem, Nachhaltigkeit, Parafiskus, Politikverzug, Prognose-Modell, Regel, goldene, Schuldenbremse, Schuldenquote. Stabilitäts- und Wachstumspakt. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Mai 2013, S. 93 ff (eingehende Analyse des Ist-Zustands der Mitglieder der Eurozone; Übersichten; Literaturverweise).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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