Feinsteuerung, volkswirtschaftliche (economic fine-tuning)
Der kurzfristige Ausgleich von Störungen im ökonomischen Kreislauf. – Dies ist grundsätzlich Sache der Wirtschaftspolitik. Denn geldpolitische Impulse auf die Gütermärkte sind durch vergleichsweise lange Wirkungsverzögerungen (lags) gekennzeichnet; die Geldpolitik muss sich auf die Sicherstellung der Masstabeigenschaft des Geldes beschränken. – Siehe Datenunsicherheit, Long-Lag-Theorie, Modellunsicherheit, Strukturunsicherheit. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juni 2004, S. 22 ff. (Grundsätzliches).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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