Performance Incentive Plan, PIP (so auch im Deutschen, seltener Prämienlohnplan)
Wenn nicht anders definiert ein Programm zur Motivation leitender Mitarbeiter eines Instituts. Letzten Endes laufen die entsprechenden, im einzelnen sehr unterschiedlich ausgestalteten Pläne auf eine satte Zusatzvergütung (variable bonus) hinaus. – Als im Zuge der Subprime-Krise und der sie auslösende Finanzkrise im Jahr 2008 Bankmanager aus den PIPs mit Millionenbeträgen beschert wurden, derweil das betreffende Institut hohe Verluste buchte und Anleger teilweise ihre – beispielsweise in Zertifikate der amerikanischen Bank Lehman Brothers angelegte – Ersparnisse verloren, wurden die PIPs in der Öffentlichkeit heftig angegriffen. – Siehe Bonus, Handschlag, goldener, Prämie, Vergütung.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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