Kompositions-Effekt (composition effect)
Die Tatsache, dass sich Preisänderungen – wie etwa bei Mineralölprodukten – in denjenigen Güterkörben stärker niederschlagen, bei denen das preisveränderte Gut ein verhältnismässig hohes Gewicht hat. – Vor allem zur Erklärung der Unterschiede in der Preisentwicklung einzelner Länder innert des Eurolandes beim Harmonisierten Verbraucherpreis-Index ist diese Erscheinung sehr wichtig und wird von der EZB besonders ins Auge gefasst. – Siehe Erdöl-Inflation, Inflation, gefühlte, Inflationsdifferenzen, Metall-Inflation, Qualitätsänderungen, Preisindex der Lebenshaltung, Preisstreuung, Reizschwelle, Substitutionsverhalten, Wechselkurs-Effekt, realer.
Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/
