Kapitalintensität (capital intensity)

Menge des eingesetzten Sachkapitals, gemessen je Arbeitseinheit oder je Umsatzeinheit (the level of sales generated by a given amount of capital.) und damit ein Kennzahl für die Kapitalausstattung in einem Betrieb, einer Branche oder in der Volkswirtschaft gesamthaft. – Hohe Kapitalintensität (a – company [steelwork], – project [retaining dam, barrage] or – sector of activity [infirmary] requires an unusually high quantity of fixed assets to be able to operate) schafft eine wesentliche Eintrittsbarriere (barrier to entry) für Wettbewerber. Daher stehen die entsprechenden Branchen – Stahlerzeugung, Elektrizitätswirtschaft, Infrastrukturbereich wie Spitäler, Strassen oder Flughäfen – besonders im Blick der Kartellbehörden. Auch sind entsprechende Firmen und Branchen in der Regel stark vom Kapitalmarkt abhängig und gelten als sehr zinsempfindlich. – Siehe Investition, Kapital, Kapitalkoeffizient, Kapitalstock, Kapitalumschlag, Leasinggeschäft. – Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom April 2012, S. 25 f. (Projektion der Kapitalintensität bis 2020; Übersicht).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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