Geldschöpfungswilligkeit (willingness of bank money creation)

Auch in: EN FR

Die Neigung der Banken, ihren Kunden Darlehn einzuräumen. Diese hängt im wesentlichen ab – von der Spanne zwischen Habenzins (credit interest; Zinssatz, den die Bank dem Einleger zahlen muss) und Sollzins (borrowing rate; Zinsen, welche die Bank für Darlehn erhält) sowie – vom Zinsniveau gesamthaft und – der Refinanzierungspolitik der Zentralbank. – Niedrige Zinsen mindern CETERIS PARIBUS das Interesse der Banken, ihren Kunden Darlehn zu gewähren. – Siehe Anbindungsfunktion, Mindestreserve-Pflicht, Niedrigzinspolitik, Zinsberechnung, Zinsdifferenz. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Oktober 2011, S. 67 ff. (Abhängigkeit auch von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung).

Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/

Passend zum Seiteninhalt

Passende Formel

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Geldschöpfungswilligkeit (willingness of bank money creation)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/geldschopfungswilligkeit-willingness-of-bank-money-creation/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

7 Seitenaufrufe dieser Seite