Geldschöpfungswilligkeit (willingness of bank money creation)

Die Neigung der Banken, ihren Kunden Darlehn einzuräumen. Diese hängt im wesentlichen ab – von der Spanne zwischen Habenzins (credit interest; Zinssatz, den die Bank dem Einleger zahlen muss) und Sollzins (borrowing rate; Zinsen, welche die Bank für Darlehn erhält) sowie – vom Zinsniveau gesamthaft und – der Refinanzierungspolitik der Zentralbank. – Niedrige Zinsen mindern CETERIS PARIBUS das Interesse der Banken, ihren Kunden Darlehn zu gewähren. – Siehe Anbindungsfunktion, Mindestreserve-Pflicht, Niedrigzinspolitik, Zinsberechnung, Zinsdifferenz. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Oktober 2011, S. 67 ff. (Abhängigkeit auch von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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