Florentiner auch Florin sowie Floren[us] und abgekürzt fl. (Florence guilder)
In Florenz ab 1252 geprägte Goldmünzen mit dem Wappen der Stadt, der Lilie, mit verlässlicher Reinheit und bis in die Neuzeit eine der begehrtesten, weil wertstabilsten Kurantmünzen; der NLG wurde bis zu seinem Aufgehen in den EUR 1999 mit “fl.” = niederländischer Florentiner als Qualitätsbezeichnung abgekürzt. – Um 1350 war Florenz (Firenze) mit 100’000 Bewohnern die grösste Stadt im Abendland. Zum Vergleich: die grösste deutsche Stadt zu jener Zeit war Köln mit 20’000 Bewohnern, gefolgt von Hamburg mit 5’000 Einwohnern Zürich zählte zu dieser Zeit etwa 8’000 Einwohner. – Siehe Amalfiner, Dareiko, Eteostichon, Gulden, Münze, Numismatik, Samarkander, Sekel, Stater, Talent, Urukagina-Regel.
Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/
