Finanzstatistische Investitionen

Finanzstatistische Investitionen sind staatliche Investitionsausgaben, die an den kassenwirksamen Zahlungsströmen der öffentlichen Haushalte ansetzen. Ihr Begriff ist breiter als der Investitionsbegriff der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. Er umfasst Sachinvestitionen, Investitionen in Finanzvermögen sowie investive Zuweisungen und Zuschüsse. Die Erfassung folgt damit der Haushaltssystematik und grundsätzlich dem Zeitpunkt des Zahlungsausgangs. Wegen ihrer Kompatibilität mit Haushaltsplanung und Haushaltsvollzug eignen sich finanzstatistische Investitionen als praktischer Bezugspunkt für investitionsorientierte Haushalts- und Kreditregeln.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Januar 2026 , 22.01.2026 , PDF-S. 118. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/973956/referenceDoc/7a6a3b02ce72b6a454aee8cac61986dc.
Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie mich an: info@ekrah.com

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